Cameron Jordan zurück in den Top 100 – Platz 100 für Saints-Legende

Defensive End Cameron Jordan von den New Orleans Saints ist zurück in der NFL Top 100 Players of 2026 – auf Platz 100. Es ist seine neunte Aufnahme in die von Spielern gewählte Liste, die erste seit 2023.

Jordans Rückkehr in die Top 100 basiert auf einer bemerkenswerten Saison 2025: In 17 Spielen verbuchte der 36-Jährige 10,5 Sacks – seine meisten seit 2021 –, 15 Tackles for Loss, 15 QB Hits und 2 Forced Fumbles. Dazu kamen 30 QB-Pressures, ebenfalls der höchste Wert seit 2023, sowie eine Pressure Rate von 9,4 Prozent, die höchste seit 2020. Kurzum: Cameron Jordan spielte 2025 so dominant wie seit Jahren nicht mehr. Dass die Peergroup das anerkennt, spricht Bände. Zum Vergleich: 2023, seiner letzten Listenteilnahme, stand Jordan noch auf Rang 50. In seiner Hochphase hatte er die Top 100 gar bis auf Platz 23 erklommen. Nun ist er wieder dabei – als gestandener Veteran, der mit 37 Jahren (Geburtstag: 10. Juli) in seine 16. NFL-Saison geht. Arizona-Cardinals-Tight-End Trey McBride, der Jordan in der vergangenen Saison direkt erlebte, formulierte es treffend: „He's physical, he's tough. I just think he plays with a lot of heart — he plays with a lot of passion." Für die Saints hat Jordans Nominierung auch institutionelle Bedeutung. 2025 war das erste Jahr seit dem Start der Liste 2011, in dem kein einziger New-Orleans-Spieler in den Top 100 vertreten war. Mit Jordan ist dieser unrühmliche Makel bereits wieder Geschichte. Zudem wird er in der Saison 2026 einen Franchise-Rekord aufstellen: Mit seinem 16. Jahr beim Klub zieht er in der Vereinshistorie weiter einsam an der Spitze. Ohnehin dominiert Jordan die ewigen Saints-Bestenlisten: 132 Sacks, 175 Tackles for Loss, 1.104 Solo-Tackles und 243 absolvierte Spiele – allesamt Teamrekorde. Jordan re-signed am 16. Juni bei den Saints und bezeichnete die kommende Spielzeit selbst als „eine letzte Saison". Der achtfache Pro Bowler und Mitglied des Hall-of-Fame All-2010s-Teams schließt seine Karriere damit dort, wo er sie verbracht hat – in New Orleans. Dass seine Kollegen ihn auf Platz 100 der Top 100 gewählt haben, ist weniger eine Zahl als eine Verbeugung vor einer außergewöhnlichen Karriere, die noch nicht ganz vorbei ist.