Alvin Kamara bleibt ein Saint: Restrukturierter Vertrag klärt die Zukunft in New Orleans
Running Back Alvin Kamara hat seinen Vertrag bei den New Orleans Saints umstrukturiert und bleibt damit für die Saison 2026 in New Orleans. Das bestätigte sein Agent Brad Cicala am 15. Juli. Der Deal beendet die monatelange Unsicherheit um die Zukunft des fünffachen Pro Bowlers.
Alvin Kamara läuft auch 2026 für die New Orleans Saints auf. Der Running Back hat seinen bestehenden Vertrag umstrukturiert, wie sein Agent Brad Cicala am 15. Juli bestätigte. „Alvins Ziel und das Ziel des Teams war es, dass er bei den Saints bleibt und als Saint zurücktritt", sagte Cicala. Kamara ging in die letzte Saison seines 2024 unterschriebenen Zweijahresvertrags über 24,5 Millionen Dollar — seine Zukunft in New Orleans war damit offen.
Was bekannt ist – und was nicht
Die genauen Konditionen des neuen Deals wurden nicht veröffentlicht; laut der Nachrichtenagentur AP waren die Details zunächst nicht bekannt. Klar ist der Rahmen: Kamara sollte 2026, im letzten Jahr seines Vertrags, bis zu 11,5 Millionen Dollar Grundgehalt verdienen. Bereits früher in diesem Jahr hatten die Saints seinen Vertrag einmal umstrukturiert, um Cap-Spielraum zu schaffen. Wichtig zur Einordnung: Eine Restrukturierung senkt die Cap-Belastung, schließt einen späteren Trade aber ausdrücklich nicht aus.
Warum die Personalie überhaupt offen war
Hintergrund der Unsicherheit war die Verpflichtung von Travis Etienne Jr., den die Saints im März als Free Agent mit einem Vierjahresvertrag über rund 52 Millionen Dollar geholt hatten. Die Investition in einen zweiten hochbezahlten Running Back warf die Frage auf, ob für Kamara überhaupt noch Platz ist. Head Coach Kellen Moore sieht Kamara und Etienne allerdings in komplementären Rollen — also nebeneinander im Backfield, nicht im reinen Verdrängungswettbewerb.
Für Fantasy heißt das: kein Alleinregent mehr im Saints-Backfield. Mit Etienne teilt sich Kamara künftig Carries, was seine Ceiling als Rusher dämpft. Sein Wert im Passspiel — traditionell Kamaras größte Fantasy-Stärke — bleibt aber intakt, besonders in PPR-Formaten. Kamara ist damit weiter relevant, eher als solider RB2 denn als sicherer RB1. Etienne wiederum gewinnt durch die geklärte Rolle an Draft-Wert. Wer eine der beiden Optionen draftet, sollte das Committee einpreisen.