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Was ist ein Trade in der NFL?

Kurz erklärt

Ein Trade ist ein Tausch zwischen zwei NFL-Teams: Beide geben etwas ab – Spieler, Draft-Picks oder beides – und bekommen dafür etwas zurück. Anders als bei einer Entlassung müssen sich zwei Vereine einig werden. Erlaubt ist das nur zwischen Mitte März und der Trade Deadline Anfang November.

Wenn ein Spieler plötzlich für ein anderes Team aufläuft, obwohl sein Vertrag noch läuft, steckt fast immer ein Trade dahinter.

Was ein Trade ist

Ein Trade ist ein Tausch zwischen zwei Vereinen. Beide Seiten geben etwas ab und bekommen etwas zurück – Spieler, Draft-Picks oder eine Mischung aus beidem. Der Spieler selbst wird dabei nicht gefragt: Sein laufender Vertrag wandert mit ihm zum neuen Team.

Draft-Picks sind die zweite Währung

Getauscht werden nicht nur Spieler. Ein Draft-Pick ist das Recht, an einer bestimmten Stelle des NFL Drafts einen Nachwuchsspieler auszuwählen. Je früher die Runde, desto wertvoller. Vereine handeln damit wie mit Geld: Wer keine Titelchance mehr hat, gibt seine besten Spieler ab und sammelt dafür Picks für die kommenden Jahre.

Die Pick-Arten, die in Trade-Meldungen vorkommen
Erstrundenpick
Das Auswahlrecht in der ersten von sieben Draft-Runden. Die teuerste Währung – wer einen abgibt, will jetzt gewinnen.
Bedingter Pick
Wechselt nur, wenn eine vereinbarte Bedingung eintritt, zum Beispiel eine Mindestzahl an Einsätzen. Tritt sie nicht ein, bleibt der Pick beim alten Team.
Pick-Tausch
Beide Vereine tauschen ihre Auswahlrechte in derselben Runde. Der Unterschied liegt nur in der Position innerhalb dieser Runde.
Zukünftiger Pick
Ein Auswahlrecht aus einem der kommenden Draft-Jahrgänge. Wie gut es wird, weiß beim Tausch niemand – das ist Teil des Risikos.

Wann Trades überhaupt erlaubt sind

Das Fenster öffnet sich mit dem Beginn des neuen Ligajahres Mitte März und schließt an der Trade Deadline Anfang November. Zwischen November und März wechselt kein Spieler per Trade den Verein. Am dichtesten wird es zweimal im Jahr: zum Start des Ligajahres und in den Tagen rund um den Draft im April.

Warum manche Trades am Geld scheitern

Jeder Trade muss unter die Salary Cap beider Vereine passen – die Gehaltsobergrenze, die für alle 32 Teams gleich ist. Gibt ein Team einen Spieler ab, bleibt oft ein Teil seines Gehalts trotzdem in der eigenen Bilanz stehen. Deshalb platzen Wechsel manchmal, obwohl sportlich beide Seiten wollen.

Welche Trades es in dieser Saison tatsächlich gegeben hat, steht im Trade-Überblick – jeder Tausch mit beiden Vereinen, allen Spielern und allen Picks, die dabei den Besitzer gewechselt haben.

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