AFC South Weekly Recap – 16. Juni – 23. Juni

Die AFC South hatte in dieser Woche eine klare Schlagzeile: Die Tennessee Titans binden ihren Ankerstein der Defense langfristig und setzen damit ein starkes Signal für die kommende Saison. Dazu gab es kleinere Vertragsneuigkeiten aus Jacksonville sowie eine kuriose Klarstellung aus Indianapolis.

Die große Story der Woche kommt aus Nashville: Die Tennessee Titans haben Jeffery Simmons mit einer Vertragsverlängerung ausgestattet, die ihn zum bestbezahlten Defensive Tackle in der Geschichte der NFL macht. Der 2019 in der ersten Runde gedraftete All-Pro ist das Herzstück der Titans-Defense und sein Verbleib ist ein klares Bekenntnis des Franchise zu einer kompetitiven Zukunft. Damit sichern sich die Titans einen der dominantesten Innenverteidiger der Liga langfristig ab. Bei den Jacksonville Jaguars gab es derweil eine Vertragsverlängerung im Special-Teams-Bereich: Long Snapper Ross Matiscik hat einen neuen Zweijahresvertrag erhalten. Matiscik gilt als verlässliche Konstante im Special-Teams-Betrieb der Jaguars und seine Verlängerung unterstreicht, wie wichtig dem Franchise auch die vermeintlich unscheinbaren Positionen sind. Aus Indianapolis gibt es eine ungewöhnliche Randnotiz: Cornerback Sauce Gardner – der im vergangenen Offseason von den New York Jets zu den Colts gewechselt ist – hat öffentlich klargestellt, dass er 24 Jahre alt ist und nicht 25, wie jahrelang in zahlreichen NFL-Datenbanken und Sportwebsites fälschlicherweise angegeben wurde. Ein kleines, aber bemerkenswertes Detail für alle, die die Karriereplanung des Cornerbacks im Blick behalten. Bei den Houston Texans war es diese Woche ruhig – aus dem Lager von CJ Stroud und Co. gab es keine nennenswerten Neuigkeiten.

Fantasy-Take

Jeffery Simmons ist als Defensive Tackle in klassischen Fantasy-Formaten kaum relevant, in IDP-Ligen (Individual Defensive Player) ist er nach seiner Mega-Verlängerung jedoch ein gesetzter Starter und langfristig planbar. Sauce Gardners Altersklarstellung ist für Dynasty-Leagues interessant: Wer ihn bislang als 25-Jährigen eingeschätzt hat, kann sein Profil nun leicht nach oben korrigieren – ein Jahr jünger bedeutet mehr Entwicklungspotenzial.