Baker Mayfield stürzt in der NFL Top 100 ab – und die Bucs lassen sich Zeit
Der Vertragspoker zwischen Baker Mayfield und den Tampa Bay Buccaneers zieht sich – und ein neuer Dämpfer könnte den Klub in seiner abwartenden Haltung bestärken: In der aktualisierten NFL Top 100 rutschte der Quarterback um 27 Plätze ab.
In der von den Spielern selbst gewählten NFL Top 100 fiel Mayfield in der jüngsten Aktualisierung auf Rang 77 – ein Absturz um 27 Positionen gegenüber Platz 50 im Vorjahr. Als Hauptgrund gilt sein schwaches Saisonende 2025: Nach einer Schulterverletzung in Week 12 ließ seine Leistung spürbar nach, sein Passer-Rating von 90,6 war der niedrigste Wert in seinen drei Jahren als Bucs-Starter.
Parallel stocken die Vertragsgespräche weiter. Mayfield hatte bereits klargestellt, dass er von einer Einigung „nicht annähernd" entfernt sei und keine Verhandlungen mehr führen wolle, sobald Ende Juli das Training Camp beginnt. Unter den 16 auf Franchise-Niveau bezahlten Quarterbacks ist er mit rund 33 Millionen Dollar pro Jahr der am schlechtesten bezahlte – die offene Frage ist, wie weit er nach oben springen soll, während die Spitze des Marktes fast das Doppelte verdient.
Für Tampa Bay könnte der Top-100-Rückgang ein weiteres Argument sein, abzuwarten. Manche in der Liga vermuten, die Bucs könnten bewusst auf einen „angry Baker" setzen – einen Spieler im Vertragsjahr, der sich seinen nächsten Deal auf dem Feld verdient. Analyst Mike Florio warnte allerdings: Sollte Mayfield 2027 auf den Markt kommen, könnte er aus Trotz sogar ein niedrigeres Angebot eines anderen Teams annehmen. Ein Restrisiko, das Tampa mit seiner Hinhaltetaktik bewusst eingeht.
Für die Fantasy-Saison 2026 ändert die Vertragslage wenig an Mayfields grundsätzlichem Wert – als gesetzter Starter bleibt er ein solider QB2 mit QB1-Wochen. Der eigentliche Risikofaktor für seine Konstanz ist die Gesundheit: Die Schulterverletzung, die sein Saisonende 2025 prägte, sollte man im Draft im Hinterkopf behalten.