Was ist FAAB? Das Waiver-Budget einfach erklärt
FAAB steht für „Free Agent Acquisition Budget" – ein virtuelles Saisonbudget (meist 100 $), mit dem du in vielen Ligen auf Free Agents bietest. Statt einer festen Waiver-Reihenfolge bekommt den Spieler, wer am meisten bietet. So hat jeder theoretisch Zugriff auf jeden.
In vielen Fantasy-Ligen läuft der Zugriff auf Free Agents nicht über eine feste Reihenfolge, sondern über Gebote. Das System dahinter heißt FAAB.
Was FAAB bedeutet
FAAB steht für Free Agent Acquisition Budget. Zu Saisonbeginn bekommt jedes Team ein festes, virtuelles Budget – meist 100 Dollar. Für jeden Wunschspieler von der Waiver Wire gibst du ein geheimes Gebot ab. Das höchste Gebot gewinnt, und der Betrag wird von deinem Budget abgezogen.
FAAB gegen feste Waiver-Reihenfolge
Ohne FAAB läuft die Waiver Wire über eine Prioritätsliste – wer oben steht, greift zuerst zu. Das Problem: Der mit Priorität 1 bekommt jeden Spieler, alle anderen gehen leer aus. FAAB macht es fairer: Jeder hat Zugriff auf jeden Spieler – wenn er bereit ist, genug zu bieten.
So setzt du dein Budget clever ein
Ein paar Grundregeln: Verpulvere nicht früh dein ganzes Budget für kleine Upgrades. Halte etwas zurück für echte League-Winner – etwa einen Backup-Running-Back, der durch eine Verletzung plötzlich zum Starter wird. Und für reine Kadertiefe reichen oft schon Mini-Gebote von 0 bis 1 Dollar.
Ein Beispiel
Ein Ersatz-Running-Back wird über Nacht zum Starter – alle wollen ihn. Du bietest 40 deiner 100 Dollar, dein Rivale nur 35. Du bekommst den Spieler, ihm bleibt nichts. Genau darum geht es bei FAAB: Wie viel ist dir ein Spieler wirklich wert?