Sorsby meldet sich für Supplemental Draft an – trotz Glücksspiel-Affäre
Texas-Tech-Quarterback Brendan Sorsby hat sich offiziell für den NFL Supplemental Draft – ein ergänzendes Auswahlverfahren außerhalb des regulären Drafts – angemeldet. Der Schritt erfolgt inmitten einer Glücksspiel-Affäre, die seine NFL-Zukunft mit Fragezeichen versieht.
Wie erwartet sucht Sorsby den Weg in den Profi-Football über den Supplemental Draft. NFL-Teams stehen nun vor einer komplexen Entscheidung: Wo ordnen sie einen der kompliziertesten Quarterback-Kandidaten des Jahrgangs wirklich ein? Laut CBS Sports hätte Sorsby im regulären Draft 2026 hinter Fernando Mendoza, aber noch vor allen anderen Quarterbacks des Jahrgangs eingestuft worden. Diese Einschätzung macht seine Bewerbung für den Supplemental Draft umso interessanter – und teurer für jedes Team, das ihn auswählt, da es dafür einen Picks aus dem regulären Draft abgibt. Besonders brisant ist die Glücksspiel-Thematik: Sorsby ist wegen Glücksspielverstößen in den Supplemental Draft eingetreten. Die Frage, ob die NFL ihn dafür mit einer Sperre belegen wird, ist offen. CBS Sports verweist dabei auf den sogenannten Kayshon-Boutte-Präzedenzfall – Boutte war ein Spieler, der trotz ähnlicher Vorwürfe keine Sperre erhielt – und deutet an, dass Sorsby möglicherweise einer vergleichbaren Regelung unterliegen könnte. Für Teams bedeutet das eine doppelte Abwägung: sportlicher Wert contra rechtliches und disziplinarisches Risiko. Die NFL hat bislang keine offizielle Stellungnahme dazu abgegeben, wie sie mit Sorsbys Fall umgehen wird.
Sorsby ist als Quarterback-Talent für den Supplemental Draft interessant, doch die drohende Glücksspiel-Sperre macht ihn im Fantasy-Kontext derzeit unkalkulierbar. Solange die NFL keine Entscheidung über eine mögliche Suspendierung getroffen hat, sollte man ihn in Dynasty-Leagues vorerst nicht priorisieren.